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Egal welche Vorliebe Sie beim Kaffee besitzen: Moderne Kaffeeautomaten bereiten wohlschmeckenden Kaffee, Espresso, Cappuccino und Milchkaffe auf Knopfdruck zu.

In unserem Vergleichstest finden Sie einige der beliebtesten Modelle mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen.

Kaffeemaschinen zählen ähnlich wie Staubsauger zu jenen Geräten, die aus einem modernen Haushalt nicht mehr wegzudenken sind. Neben den klassischen Filtermaschinen bietet der Markt inzwischen Kaffeevollautomaten, Kapsel- und Padmaschinen sowie Espressoautomaten, so daß für jeden Haushaltstyp etwas dabei ist.

In den folgenden Abschnitten geben wir eine Übersicht über Funktionsweise, Gerätetypen und Technik von Kaffeemaschinen.

Die wenigsten unter uns werden schon einmal eine Kaffeepflanze in Natur gesehen haben. Das liegt u.a. daran, daß diese Pflanzen weder in Europa noch in Nordamerika (auch nicht in Rußland) angebaut werden: am besten gedeihen sie nämlich in den Kaffee-Anbaugebieten der tropischen und subtropischen Zone.

Mit anderen Worten: die meisten Kaffeebohnen, die wir als Endverbraucher zu Gesicht bekommen, kommen aus der Nähe des Äquators. Von dort kommt der Kaffee nach der Ernte zu uns, und zwar meist in Form der Arabica-Bohnen, aus denen ca. 62 % der weltweit produzierten Kaffeemenge stammt.

Neben diesen Arabica-Bohnen findet man vor allem in südeuropäischen Ländern wie Spanien, Portugal oder Südfrankreich noch den Robusta-Kaffee, der immerhin 36 % der Welt-Kaffeemenge ausmacht. Bei den restlichen 4 % handelt es sich um eine Vielzahl von exotischen Sorten, die überwiegend in den Herstellerländern vor Ort verbraucht werden. Insgesamt gibt es weltweit über 100 verschiedene Arten der Kaffeepflanze.


Behälter mit Kaffeebohnen

Besonders beliebt bei Kaffeetrinkern sind die sog. Arabica-Bohnen mit einem weltweiten Marktanteil von 62%.

Je nach Modell verfügen die Bohnenbehälter der Kaffeeautomaten über ein Fassungsvermögen von bis zu 300 Gramm.


Schaut man sich die Statistiken über den Kaffee-Verbrauch an, so fällt auf, daß hier die Spitzenreiter alle aus dem Norden kommen: die Finnen trinken am meisten Kaffee, hier liegt der jährliche Pro-Kopf-Konsum bei 11,4 Kg, gefolgt von den Schweden mit 10,4 Kg und den Norwegern mit 8,5 Kg pro Jahr. In Deutschland schwankte der Verbrauch in den letzten 30 Jahren zwischen 6 und 7,5 Kg pro Jahr und Person.

Ausstattung und Zubehör sind bei den einzelnen Kaffeemaschinen unterschiedlich und auch vom Preis abhängig. Wir schauen deshalb zunächst auf diejenigen Teile, die zur Grundausstattung aller Geräte zählen:

  • Unverzichtbar bei einem Kaffeevollautomaten ist natürlich der Bohnenbehälter, in den die noch zu mahlenden Bohnen eingefüllt werden. Die "Schwergewichte" unter den von uns vorgestellten Geräten bringen es dabei auf knapp 300 Gramm Bohnen, die in den Bohnenbehälter passen, und manche haben sogar zwei Einfüllschächte für 2 verschiedene Kaffeesorten. Wer also regelmäßig zwei Kaffeesorten verwenden möchte, sollte sich einen solchen Kaffeevollautomaten mit einem 2-Kammern Bohnenbehälter zulegen (z.B. den Melitta E970-205).

    Einige unserer Kaffeevollautomaten verfügen zusätzlich zum Bohnenbehälter noch über einen separaten Pulverschacht, der mit Kaffeepulver befüllt werden kann. Dieser kann insbesondere dann nützlich sein, wenn Allergiker sich entkoffeinierten Kaffee zubereiten möchten. Denn bisher gibt es noch keine Kaffeebohnen-Züchtung, bei der das Endprodukt koffeinfrei war!


    Kaffeepulver-Schacht

    Einige Modelle verfügen über eine separate Einfüllöffnung für Kaffeepulver.

    So lässt sich auch entkoffeinierter Kaffee mit einem Kaffeeautomaten zubereiten.


  • Das Mahlwerk in Form eines Kegel- oder Scheibenmahlwerks hat die Aufgabe, die Kaffeebohnen zu zerkleinern. Wie klein sie dabei werden, hängt davon ab, welchen Mahlgrad der Benutzer gewählt hat.

    Von Vorteil ist auf jeden Fall eine differenzierte Einstellung des Mahlgrads, etwa in die von vielen Herstellern angebotenen 3 Klassen "fein", "mittel" und "grob". Manche Maschinen verfügen auch über mehr Mahlgrade (die Philips Saeco HD8769/01 hat z.B. 5 sog. "Aromaeinstellungen", die aber nichts anderes als unterschiedliche Mahlgrade sind). Es gilt dabei die Regel: je feiner der Mahlgrad, desto stärker das Kaffee-Aroma.

  • Ein weiteres wichtiges - bei manchen Maschinen herausnehmbares - Teil eines Kaffeevollautomaten ist die Brühgruppe (auch "Brüheinheit" genannt). Hier wird das Kaffeepulver gegen einen Kolben gepresst und auf diese Weise erst einmal stark verdichtet. Danach wird unter hohem Druck (7 - 10 Bar) die gewünschte Wassermenge durch das Kaffeepulver gepresst.

    Warum wird hier mit solch hohem Druck gearbeitet? Der Grund ist das erheblich bessere Aroma des Kaffees, das durch dieses Verfahren entsteht. Bei einer herkömmlichen Kaffeemaschine tropft das erhitzte Wasser ja einfach auf den Kaffee und sickert dann allmählich durch den Filter in den Kaffeebecher. Das dauert häufig mehrere Minuten und es gelangen dann immer mehr Bitter- und Gerbstoffe in den Kaffee. Auch der Koffein-Anteil ist dann höher.

    Bei Kaffeevollautomaten dagegen dauert das Brühen eines Bechers Kaffee nur rund 30 Sekunden, wodurch überdies mehr ätherische Öle und Aromen entstehen. Die kurze Brühdauer und der hohe Wasserdruck wirken sich also auch positiv auf Qualität und Geschmack des Kaffees aus.

  • Ein höhenverstellbarer Kaffeeauslauf gehört bei allen Maschinen heute zur Grundausstattung. Ob kleine Tassen oder hohe Kaffeebecher: man schiebt den Kaffeeauslauf für große Becher einfach etwas nach oben, bei niedrigen Tassen zieht man ihn nach unten.


    Herausnehmbare Brüheinheit

    Zur regelmäßigen Reinigung sollte sich die Brühgruppe (Brüheinheit) leicht entnehmen lassen.

    Die Hersteller verwenden hier häufig einfach zu bedienende Klickverschlüsse.


    Außerdem kann man bei den meisten Kaffeeautomaten auch 2 Tassen gleichzeitig befüllen, da der Kaffeeauslauf mit 2 Auslaufröhren versehen ist. Noch nicht realisiert ist dabei die Möglichkeit, aus den beiden Auslaufröhren unterschiedliche Kaffeesorten abzugeben.

Zur Grundausstattung von Kaffeevollatomaten gehört heutzutage auch die Möglichkeit, Milch in verschiedenen Formen dem Kaffee beizumischen. Zu diesem Thema "Kaffee, Milch und alles, was dazugehört" finden Sie alles Wissenswerte im Abschnitt Milchsysteme bei Kaffeevollautomaten .

Der große Vorteil von Kaffeepadmaschinen gegenüber den Vollautomaten ist die einfache und unkomplizierte Handhabung der Geräte. Denn bei den Padmaschinen braucht man zur Herstellung einer Kaffeeportion nur das Kaffeepad einzulegen und kann - sofern genügend Wasser im Wasserschacht ist - sofort auf den Startknopf drücken. Anders als bei den Kapselmaschinen sind die Hüllen der Kaffeepads übrigens nach Gebrauch vollständig kompostierbar, sie können also auf genau dieselbe Weise wie der normale Kaffeesatz entsorgt werden.

Ähnlich wie bei den Kaffee-Vollautomaten haben auch viele Padmaschinen die Möglichkeit, 2 Tassen gleichzeitig zu brühen , außerdem läßt sich mit einem Aroma-Wahlschalter die Kaffeestärke beeinflussen.

Ein wichtiger Vorteil der Kaffeepad-Maschinen gegenüber den Vollautomaten ist auch der geringere Reinigungsaufwand: hier muß man lediglich auf eine Entkalkung in regelmäßigen Zeitabständen achten. Demgegenüber ist die Reinigung beim Kaffeevollautomaten um einiges aufwendiger, da hier ja noch die Kaffeesatz- und Kaffeepulverbehälter zu reinigen sind.


Kaffeepadt

Kaffeepadmaschinen gelten im Vergleich zu Kapselmaschinen als besonders umweltfreundlich, da die verwendeten Pads vollständig kompostierbar sind.

Gegenüber den Kaffeevollautomaten können sie vor allem durch eine wesentlich leichtere Reinigung punkten.


Ansonsten haben die meisten Padmaschinen genauso wie die Vollautomaten

  • spülmaschinenfeste Teile,
  • herausnehmbare Abtropfschalen,
  • eine automatische Abschaltung,
  • und eine Entkalkungserinnerung.

Angesichts des immer stärker werdenden Trends zum Energieeinsparen ist es kein Wunder, daß die meisten Kaffeepadgeräte über einen Automatischen Standby-Modus verfügen.

Genauso einfach in der Bedienung wie die Padmaschinen sind die Kapselmaschinen. Der grundlegende Unterschied zwischen beiden Maschinenarten ist eigentlich nur der Behälter, in welchem das Kaffeepulver der Maschine übergeben wird: bei den Padmaschinen ist es ein sogenanntes Filtervlies, bestehend in der Regel aus zwei Zellstofflagen, die ohne Verwendung von Klebstoff heissgepresst miteinander verbunden werden (Wikipedia: Kaffeepad).


Kaffeekapselmaschine

Die Kaffeekapselmaschine von DeLonghi hat bereits nach 25 Sekunden ihre Aufwärmphase abgeschlossen und ist betriebsbereit.

Ein integrieter Auffangbehälter sammelt die verbrauchten Kapseln ein.


Bei den Kapselmaschinen dagegen steckt das Kaffeepulver in einem Kunststoffbehälter, der das Pulver luftdicht umschließt. Hier verliert es also auch bei längerer Lagerung der Kapseln kein Aroma, und das heiße Wasser kann dann mit sehr hohem Druck durch die Kapsel gepresst werden, was zu einer weiteren Verbesserung des Aromas beiträgt. Letztlich produzieren Kapselmaschinen daher einen geschmacklich besseren Espresso als Padmaschinen.

Nicht vergessen sollte man aber einige Nachteile, die die Kapselmaschinen gegenüber den Padmaschinen aufweisen:

  • Es fällt mehr Müll an, da die Kapseln (noch) nicht kompostierbar sind.
  • Die Kapseln passen meist nur zu einer bestimmten Kapselmaschine, so daß man gezwungen ist, sie beim Hersteller der Maschine zu kaufen. Der Markt paßt sich hier aber den Wünschen der Verbraucher an, so daß immer mehr Unternehmen untereinander kompatible Kapseln anbieten.

Ob Cappuccino, Caffè Latte, Milchkaffee (nennt sich in Frankreich Café au Lait) oder "Latte Macchiato": die verschiedenen Varianten von Kaffee vermischt mit Milch haben eine weite Verbreitung gefunden. Es lohnt sich daher, einen Blick auf die Art und Weise zu werfen, wie die Kaffeevollautomaten in unserer Vergleichstabelle mit dem Thema Milch umgehen.

Am komfortabelsten sind wohl diejenigen Automaten, die mit einem integrierten Milchsystem ausgeliefert werden. Was versteht man unter einem "integrierten Milchsystem"? Rein äußerlich erkennt man solche Kaffeemaschinen daran, daß bei ihnen neben dem Kaffeeauslauf ein Milchgefäß angebracht ist, das über einen Schlauch (Melitta) oder eine Steckverbindung (Philips) mit dem Aufschäumer verbunden ist.


Integrierter Milchbehälter

Kaffeevollautomat von Philips mit integriertem Milchsystem.

Das Milchgefäß lässt sich leicht entnehmen und kann bei Bedarf in den Kühlschrank gestellt werden, so dass sich die Milch länger hält.


Die Milch selbst wird in diesem mitgelieferten Milchbehälter aufgeschäumt und anschließend je nach Kaffeeart über einen am Behälter angebrachten Auslaßhahn oder die normalen Kaffee-Ausgänge dem Kaffee beigemischt. Dabei ist der gesamte Vorgang des Milchbeimischens komplett menügesteuert: ein Knopfdruck genügt, um einen Cappucciono oder Milchkaffee zuzubereiten.

Bei allen anderen - nicht integrierten - Milchsystemen muß man ein klein wenig mehr tun, um den Kaffee seiner Wahl zu bekommen. Der klassische Milchaufschäumer beispielsweise stößt Dampf aus, mit dem man problemlos cremigen Milchschaum für einen Cappuccino zubereiten kann. Das Milch-Aufschäumen wird hier aber ausserhalb der Kaffee-Maschine in einem Glas oder irgendeinem Milchbehälter gemacht. Die Zugabe des Milchschaums zum Kaffee erfolgt dann von Hand.

Beim automatischen Milchaufschäumer schließlich wird die Milch über einen Schlauch aus einem neben der Maschine stehenden Behälter abgesaugt und anschließend aufgeschäumt. Die aufgeschäumte Milch füllt man in eine Kaffeetasse und stellt diese dann unter die Kaffeeauslässe zum Starten eines Ausgabezyklus.


Automatischer Milchaufschäumer

Das Krups Modell EA8160 arbeitet mit einem nicht-ingetrierten, automatischen Milchaufschäumer.

Der Milchbehälter befindet sich außerhalb des eigentlichen Automates und ist über eine Schlauchverbindung angebunden.


Insgesamt ist die Herstellung der verschiedenen Varianten von Kaffee mit Milch mit einem Kaffeevollautomaten kinderleicht. Insbesondere kann man mehrere Sorten wie Cappuccino, Caffè Latte, Milchkaffee oder "Latte Macchiato" hintereinander ohne große Umstände zubereiten: das ganze erfordert lediglich die richtige Menüauswahl auf dem Display der Maschine.

Neben der alt-bewährten "Vonhand-Methode" gibt es bei manchen Padmaschinen noch einen neben der Maschine stehenden Milchbehälter, aus dem über einen Schlauch die Milch herausgesaugt, in der Maschine aufgeschäumt und anschließend über einen gesonderten Milchausgang dem Kaffee beigemischt wird.

Im Normalfall wärmt die Maschine dabei erst die Milch auf und fügt danach den Kaffee hinzu. Anders beim Café Latte: hier wird zuerst der Kaffee aufgebrüht und dann die warme Milch hinzugefügt.


Senseo Maschine mit Milchschlauch

Die Milch wird auch einem externen Behälter angesaugt und in der Kaffeepadmaschine aufgeschäumt.

Im nächsten Schritt mischt die Maschine die Milch dem Kaffee bei.


Ähnlich wie bei den Vollautomaten ist auch bei den Padmaschinen eine gründliche Reinigung des Milchausgiessers und des Aufschäumsystems nach Gebrauch angesagt. In den Bedienungsanleitungen findet man zu diesem Thema detaillierte Beschreibungen.

Zum Herstellen eines Cappuccino, Caffè Latte oder Milchkaffee ist nicht unbedingt ein teurer Kaffee-Vollautomat mit integriertem Milchsystem nötig. Es geht auch mit sehr viel weniger Aufwand: selbst wer den Kaffee noch mit einer altmodischen Filterkaffeemaschine zubereitet, kann nämlich durch den zusätzlichen Einsatz eines modernen Milchaufschäumers alle Varianten von Milchkaffees herstellen.

Nicht verschweigen sollte man dabei auch den Kostenvorteil: Milchaufschäumer sind relativ billige Geräte, die zusammen mit der klassischen Filterkaffeemaschine nur einen Bruchteil der Anschaffungskosten eines Kaffee-Vollautomaten mit integriertem Milchsystem ausmachen.


Milchkaffees

Mit einem elektrischen Milchaufschäumer lassen sich eine Vielzahl unterschiedliche Arten von Milchkaffees zubereiten.

Dabei ist es egal, ob der Kaffee aus einem modernen Kaffeeautomaten oder einer traditionellen Filtermaschine kommt.


Doch wie ist nun ein solcher Milchaufschäumer eigentlich aufgebaut und welche Funktionen bieten diese Geräte an? Um das zu verstehen, schauen wir uns etwas genauer an, wie dort die Milch bearbeitet wird.

Zunächst muß man feststellen: moderne Milchaufschäumer können sowohl kalte als auch warme Milch aufschäumen. Im letzteren Fall bieten einige Geräte sogar die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Temperaturen zu wählen. Die Severin-Geräte können die Milch z.B. in 4 verschiedenen Temperaturstufen aufwärmen: 45/55/60/65°C, wobei spezielle LED-Kontrollleuchten zur Anzeige der gewählten Temperatur dienen.

In der Regel wird man die aufgeschäumte Milch in warmem Zustand dem Kaffee beimischen. Aber manche Geräte können auch kalt aufgeschäumte Milch produzieren (wie z.B. der Philips Saeco HD7019/10), und wem das dann noch nicht reicht, der kann auch warme Milch ohne Schaum produzieren, die dann sowohl dem Kaffee beigemischt als auch "pur" getrunken werden kann.

Temperaturwahl

Die Abbildung zeigt einen Milchaufschäumer der Marke Severin.

Bei der Aufschäumung von warmer Milch kann zwischen verschiedenen Temperaturstufen gewählt werden.


Wie aber wird die Milch in den Behältern eigentlich "aufgeschäumt"? Hierzu besitzen die meisten Milchaufschäumer unterschiedliche Rühreinsätze - man spricht auch von Quirl-Aufsätzen, meistens 2 verschiedene für große bzw. kleine Milchschaummengen. Diese Rühreinsätze haben die Aufgabe, Luft in die Milch zu schlagen. Sie tun das, indem sie sehr schnell rotieren und damit Luftblasen in der Milch erzeugen, aus denen dann der Schaum entsteht. Die Rühreinsätze werden am Boden des Milchbehälters auf die Drehachse gesetzt und können leicht ausgewechselt werden.

Und wie wird nun die Milch in diesen Geräten auf die richtige Temperatur erwärmt? Hierfür gibt es im wesentlichen zwei Methoden:

  • die elektrische Milchaufschäumung: hierbei wird nach jenem physikalischen Prinzip gearbeitet, mit dem auch Elektroherde arbeiten: in der Herdplatte sorgen stromdurchflossene Metalldrähte für die gewünschte Erhitzung. Die Wärme wird dann von der Herdplatte auf den Kochtopf übertragen. Das ist bei den elektrischen Milchaufschäumern nicht anders, da bei ihnen der Milchbehälter auf dieselbe Weise erhitzt wird.

  • Anders sieht es bei der Milchaufschäumung durch Induktion aus: hier gibt es 2 technische Komponenten, die für die Erwärmung sorgen. Da ist zunächst die sog. "Basis", die mit dem Stromnetz verbunden ist und in die man das Milchkännchen stellen kann. Entscheidend beim Induktionsverfahren ist aber, daß in der Basis selbst gar keine Wärme entsteht, sondern ausschließlich in dem Milchbehälter.

    Schaltet man das Gerät ein, so wird in der Basis ein elektromagnetisches Feld erzeugt, das in dem metallenen Milchbehälter Wirbelströme induziert. Und diese Wirbelströme erhitzen dann das Metall des Milchbehälters!

Hinweis:
Der Vorteil der Milchaufschäumung durch Induktion gegenüber der traditionellen elektrischen Methode ist zum einen die Schnelligkeit des Erhitzungsvorgangs. Denn das Magnetfeld ist nach dem Einschalten schlagartig aufgebaut und die Wirbelströme im Milchbehälter erhitzen diesen erheblich schneller als es von elektrischem Strom erhitzte Drähte vermögen.

Zum anderen wird hier die Wärme direkt in dem Gefäß erzeugt, das die Milch zum Aufschäumen (oder auch nur zum reinen Erwärmen) enthält, es ist also keine weitere "Kochplatte" nötig.

Schön wäre es natürlich, wenn man bei der Reinigung auf gar nichts achten müßte, weil die Kaffeemaschine alles automatisch macht. So weit ist die Technik in diesem Bereich der Küchengeräte allerdings noch nicht, aber die Richtung stimmt: es gibt einige Punkte im Bereich Reinigung, die früher mit viel Handarbeit verbunden waren, heute aber in der Regel automatisch erledigt werden. Dazu zählen z.B.

  • der automatische Entkalkungsvorgang, den gerade diejenigen Benutzer einer Kaffeemaschine besonders zu würdigen wissen, die in einer Gegend mit einem hohen Wasserhärtegrad wohnen.

    Wer an Duschwänden, im Teekessel oder in der Brühgruppe seiner Kaffeemaschine nach wenigen Tagen des Gebrauchs die verräterischen Kalkspuren findet, sollte daran denken, daß es auch Kaffeemaschinen mit einem automatisierten Entkalkungsvorgang gibt, der keiner expliziten Auslösung bedarf (Philips-Kaffeeautomaten besitzen u.a. diese Eigenschaft).

  • Einen automatischen Spülzyklus - also eine Art Selbstreinigung - aller wichtigen internen Bestandteile führen alle modernen Kaffeevollautomaten regelmäßig durch. "Regelmäßig" bedeutet dabei: nach jedem Einschalten oder wenn das Gerät eine bestimmte Zeit im Standby-Modus gestanden hat.

    Da bei diesen automatisch erfolgenden Reinigungen auch immer Wasser in die Abtropfschale fließt, sollte man diese täglich bzw. dann entleeren, wenn das Gerät dies in einer Anzeige fordert. Der automatische Spülzyklus entbindet den Besitzer des Kaffeeautomaten jedoch nicht von der täglichen Reinigung aller wichtigen Bestandteile des Geräts!


    Programmauswahl

    Je nach Modell erfolgt der Start des Entkalkungsprogramms entweder automatisch oder manuell durch Auswahl des entsprechenden Menüpunktes bzw. per Knopfdruck.


Zu den weiteren, wichtigen Reinigungsvorgängen, die i.d.R. nicht automatisch erfolgen, die man dennoch regelmäßig durchführen sollte, zählen

  • die Reinigung des Kaffeesatzbehälters,

  • die Reinigung des im Inneren des Geräts befindlichen Kaffeeauffangbehälters (kann, wenn man es von Hand erledigt, auch mit einem einfachen Tuch erfolgen),

  • die Reinigung des Wassertanks inkl. des Wasserfilters,

  • die Reinigung der Brühgruppe (bei vielen Kaffeeautomaten ist diese herausnehmbar, was die Reinigung ungemein erleichtert),

  • die Reinigung des Milchaufschäumers nach dem Gebrauch. Auch bei integrierten Milchsystemen (wie bei den Philips-Geräten) müssen die Milchkaraffe und insbesondere ihr oberer Teil täglich und am besten nach jeder Benutzung gereinigt werden.

    Alle Teile können mit warmen Wasser abgespült werden, danach wird das Milchsystem mit einem per Menü auswählbaren Spülvorgang einmal komplett gesäubert.


Kaffeeautomat Einheiten

Zur gründlichen Reinigung sollten sich die einzelnen Einheiten eines Kaffeevollautomaten leicht entnehmen und wiedereinsetzen lassen.

Eine regelmäßige Reinigung ist aus Hygienegründen unverzichtbar und verlängert zudem die "Lebenserwartung" des Gerätes.


In den Bedienungsanleitungen wird in der Regel noch sehr viel ausführlicher das Verfahren für die wöchentliche Reinigung aller Bestandteile der Kaffeemaschine beschrieben. Es wird empfohlen, diese so durchzuführen, wie es die Hersteller beschreiben, um die Lebensdauer des Kaffeeautomaten zu verlängern.

Reinigungstablette, Ersatzmilchschlauch, Entkalker, Wasserfilter und Reinungsmittel werden meistens kostenlos beigelegt.

Auf dem lukrativen Kaffeegerätemarkt sind auch mehrere deutsche Hersteller von Haushalts- und Küchengeräten vertreten. Warum dieser Markt so lukrativ und hart umkämpft ist, kann man z.B. den Zahlen des "Kaffeereport 2013" entnehmen: danach trinken die Deutschen in jeder Sekunde 2315 Tassen Kaffee, also 73 Milliarden Tassen pro Jahr. Das freut natürlich die Hersteller von Kaffeevollautomaten, denn auch sie profitieren von den rund 6,9 Kilogramm Kaffeepulver bzw. Kaffeebohnen, die jeder Deutsche pro Jahr einkauft.

Im Folgenden stellen wir Ihnen kurz die Firmen vor, in deren Sortiment die im Vergleichstest gegenübergestellen Geräten geführt werden:

De’Longhi wurde im Jahre 1902 gegründet und hat seinen Hauptsitz im italienischen Treviso. Die Firma verkauft neben allem, was man zur Kaffeezubereitung benötigt, auch Küchengeräte (Heißluftfritteusen, Wasserkocher) und Bügelsysteme sowie Luftentfeuchter und Luftreiniger.

Krups ist eine Marke des weltweit tätigen französischen Konzerns Groupe SEB. Man findet bei Krups eigentlich jedes elektrisch betriebene Küchengerät, das in die Kategorie "Speisenzubereitung" fällt, darunter natürlich auch Kaffeevollautomaten in verschiedenen Ausprägungen.

Melitta Europa GmbH & Co. KG ist der für das Kaffeegeschäft in Deutschland verantwortliche Teil des weltweit tätigen Unternehmens Melitta. Auf dieser Seite werden alle Produkte rund ums Kaffeezubereiten angeboten, u.a. auch eine kleine "Zeitreise" vom ersten Kaffeefilter (1908) über die erste elektrisch betriebene Kaffeemaschine (1965) bis zum Kaffeevollautomaten (2010).

Im allumfassenden Produktspektrum "Haushaltsgeräte" der Firma Philips ist natürlich auch das Thema "Kaffee" gebührend berücksichtigt. Der Kunde hat bei diesem Unternehmen die Qual der Wahl, denn die Auswahl an automatischen Kaffeemaschinen ist riesig. Da dürfte eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Die Firma Petra Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Ense am Rande des Sauerlands. Von dort aus werden ihre Produkte in Deutschland vertrieben, die Fertigung erfolgt aber im Ausland. Das Produktspektrum von Petra Deutschland GmbH umfaßt alles, was man an elektrischen Geräten zur Herstellung von Kaffee benötigt, aber auch Wasserkocher, Toaster oder Tischgrills gehören dazu. Seit 2013 ist Petra eine 100-prozentige Tochter der Tristar Europe B.V. mit Sitz in Tilburg in den Niederlanden.

Unsere Vergleichstabelle enthält eine detaillierte Aufzählung sowie Beschreibung der wichtigsten Funktionsmerkmale der Geräte.

Weiterhin finden Sie die errechnete Gesamtnote, die Amazon Kundenwertung und die aktuellen Angebote für das jeweilige Modell. Ein Klick auf die Gesamtnote führt Sie zur detaillierten Berechnung der Note, die sich aus den Kategoriewertungen sowie dem prozentualen Anteil der Kategorie am Gesamtergebnis ergibt.

Sollte Ihnen ein Gerät zusagen, so können Sie es über die angegebene Online Bestellmöglichkeit beziehen. Wir selbst verkaufen keine Produkte. Unser Ziel ist es, Ihnen hilfreiche Informationen für eine fundierte Kaufentscheidung zur Verfügung zu stellen.

Modell
Preise/Bestellmöglichkeiten
 Versandkosten Kostenfreie Lieferung Kostenfreie Lieferung exkl. Versandkosten Kostenfreie Lieferung Kostenfreie Lieferung Kostenfreie Lieferung
 Angebot ansehen
 Amazon Warenkorb In den Warenkorb In den Warenkorb In den Warenkorb In den Warenkorb In den Warenkorb In den Warenkorb
 Weitere Anbieter Drittanbieter (6) Drittanbieter (1) Drittanbieter (2) -- Drittanbieter (4) Drittanbieter (7)
Bewertungen/Kundenfragen
 Kundenfragen (FAQ) Kunden (FAQ) Kunden (FAQ) Kunden (FAQ) Kunden (FAQ) Kunden (FAQ) Kunden (FAQ)
 Kundenwertung 4.3 von 5 Sternen

406 Bewertungen
4.4 von 5 Sternen

57 Bewertungen
4.1 von 5 Sternen

278 Bewertungen
4.1 von 5 Sternen

783 Bewertungen
4.3 von 5 Sternen

760 Bewertungen
Bedienung/Handhabung
 Anzahl Rühreinsätze 2 2 2 2 2 1
 Anzahl Temperaturstufen 4 4 1 1 1 1
 Bedienungsanleitung + + ++ ++ + +
 Gewicht 1,5 Kg 1,6 Kg 1,1 Kg 0,88 Kg 1,1 Kg 0,6 Kg
 Aufschäumen: Kalt/Warm
 Milchbehälter abnehmbar
Leistung
 Leistung 500 Watt 500 Watt 500 Watt 435 Watt 600 Watt 500 Watt
 Aufschäumen: Maximale Menge 350 ml 350 ml 115 ml 100 ml 250 ml 120 ml
 Erwärmen: Maximale Milchmenge 700 ml 700 ml 250 ml 200 ml 400 ml 120 ml
Ausstattung
 Induktions-Milchaufschäumer
 Überhitzungsschutz
 Automatische Abschaltung
 Besonderheiten
  • LED-Kontrollleuchten zur
    Anzeige der eingestellten Temperatur
  • Öffnung im Deckel
    zum direkten Einfüllen
    von weiteren Zutaten
  • Gerätefuß um 360 Grad drehbar
  • LED-Kontrollleuchten zur
    Anzeige der eingestellten Temperatur
  • Gerätefuß um 360 Grad drehbar
  • Gerätefuß um 360 Grad drehbar
  • Min- Max-Markierungen
    im Milchkännchen
  • Rutschhemmende Silikonfüße
  • Antihaftbeschichtet
  • Gerätefuß um 360 Grad drehbar
  • Rutschhemmende Silikonfüße
  • Gerätefuß um 360 Grad drehbar
  • Antihaftbeschichtet
  • Gerätefuß um 360 Grad drehbar
  • Antihaftbeschichtet
Preise/Bestellmöglichkeiten
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Hinweis:
Auf relativ kleinen Displays (Smartphones, kleinere Tablets) ist eine Darstellung mehrerer Geräte nebeneinander nicht sinnvoll. Deshalb sehen Sie die Geräte hier untereinander in Form einer kompakten Liste mit Plus- und Minuspunkten.

Unsere detaillierte Vergleichstabelle zeigen wir Ihnen beim Zugriff auf diese Seite über einen Desktop-Computer bzw. ein größeres Tablet.

Gesamtnote
SEHR GUT (1.35)

Pluspunkte

  • Leistung 500 Watt
  • Induktions-Milchaufschäumer
  • 4 Temperaturstufen
  • 2 Rühreinsätze
  • Maximale Milchmenge 700 ml
  • Gerätefuß um 360 Grad drehbar
  • Überhitzungsschutz
  • LED-Kontrollleuchten Temperatur

Minuspunkte

  • Keine

Gesamtnote
SEHR GUT (1.37)

EUR 139.90  -46%
EUR 74.99

Pluspunkte

  • Leistung 500 Watt
  • Induktions-Milchaufschäumer
  • 2 Rühreinsätze
  • 4 Temperaturstufen
  • Maximale Milchmenge 700 ml
  • Gerätefuß um 360 Grad drehbar
  • Überhitzungsschutz
  • LED-Kontrollleuchten Temperatur

Minuspunkte

  • Keine

Gesamtnote
GUT (1.67)

Pluspunkte

  • Leistung 500 Watt
  • 2 Rühreinsätze
  • Maximale Milchmenge 250 ml
  • Gerätefuß um 360 Grad drehbar
  • Rutschhemmende Silikonfüße
  • Überhitzungsschutz

Minuspunkte

  • Kein Induktionsaufschäumer

Gesamtnote
GUT (1.77)

Pluspunkte

  • Leistung 435 Watt
  • 2 Rühreinsätze
  • Überhitzungsschutz
  • Gerätefuß um 360 Grad drehbar
  • Automatische Abschaltung
  • Rutschhemmende Silikonfüße

Minuspunkte

  • Geringe Milchmenge
  • Kein Induktions-Milchaufschäumer

Gesamtnote
GUT (1.79)

EUR 59.95  -34%
EUR 39.50

Pluspunkte

  • Leistung 600 Watt
  • 2 Rühreinsätze
  • Maximale Milchmenge 400 ml
  • Gerätefuß um 360 Grad drehbar
  • Antihaftbeschichtet
  • Überhitzungsschutz

Minuspunkte

  • Kein Induktionsaufschäumer

Gesamtnote
GUT (2.07)

EUR 79.99  -21%
EUR 62.95

Pluspunkte

  • Leistung 500 Watt
  • 1 Rühreinsatz
  • Gerätefuß um 360 Grad drehbar
  • Antihaftbeschichtet
  • Automatische Abschaltung

Minuspunkte

  • Geringe Milchmenge
  • Kein Überhitzungsschutz

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